Die Idee

Der erste Besuchsdienst entstand 1987 in Basel. Weitere Besuchsdienste folgten 1994 in Zürich und Luzern, 2000 in Solothurn und im Jahr 2004 in Bern. Sie beschäftigen insgesamt gegen 500 Besuchende. Der Besuchsdienst Bern entstand in Zusammenarbeit mit dem Besuchsdienst Solodaris in Solothurn, wo die ersten Besuchenden ausgebildet wurden. Seit 2007 wird die Ausbildung in Bern durchgeführt.

Ein doppelter Nutzen
Alle Besuchsdienste haben die gleiche Grundidee: Sie wollen Menschen, die aus psychischen Gründen eine IV-Rente beziehen, eine Zukunftsperspektive bieten. Mit der Tätigkeit als Besuchende können sie sachte wieder regelmässig zu arbeiten beginnen und neue Beziehungen knüpfen. Den Kunden bringen die Besuche grössere Selbständigkeit im Alter oder bei Krankheit, den Angehörigen Entlastung. In den regelmässigen Begegnungen entsteht eine Vertrauensbasis. Dies vermittelt Lebensfreude und wirkt stützend bei einer geistigen oder psychischen Beeinträchtigung.

Die Besuchenden des Besuchsdienst Bern sind mehrheitlich Frauen zwischen 20 und 45 Jahren, es kommen aber jedes Jahr auch einige Männer dazu. Die meisten Besuchenden hatten früher einen Beruf ausgeübt und können diese Erfahrungen in ihre neue Tätigkeit einbringen.